Über mich

Mein Name ist Urs Zihlmann und ich bin ein Fotograf aus Zug, Schweiz. Auf dieser Website erfährt ihr mehr über meine Fotos und Reiseabenteuer.

Es begann mit einem Job

Ich fotografiere seit rund 15 Jahren. Was mich von den meisten Fotografen unterscheidet, ist die Art und Weise, wie ich zur Fotografie gekommen bin. So erhielt ich die Gelegenheit, das Handwerk bei einem Studiofotografen zu erlernen. Mit dem besten Equipment (Mittelformat-Kamera von Phase One, Broncolor Studioblitz, …) fotografierten wir in unserem Atelier Bilder von höchster Qualität für unsere Kunden. Diese Art der Auftragsfotografie hat aber äussert wenig mit meiner heutigen Fotografie gemeinsam. So fotografiere ich heute vor allem für mich privat mit verhältnismässig preiswerten Kleinbildformat-Kameras von Nikon/Sony, und verwende anstelle von Blitzlicht nur das natürliche Sonnen- und Mondlicht. Geblieben sind jedoch das Auge für das Motiv und die Begeisterung, Momente für immer festzuhalten.

Abenteuer- und Reiselust

Mit meiner Abenteuer- und Reiselust lässt sich die Faszination fürs Fotografieren bestens kombinieren. Ob auf kurzen Wander- und Skitouren in den Schweizer Alpen oder auf längeren Reisen durch die weite Welt, irgendeine Kamera habe ich immer griffbereit!


Meine Website

Seit dem Launch meiner neuen Website werde ich oft angefragt, wie, mit welcher Technologie und welchen Tools mein neuer Auftritt umgesetzt wurde und weshalb ich mit Wordpress nicht happy war.

Weshalb Wordpress nicht passt

Meine frühere Website lief mit Wordpress (Photography Theme) und wurde bei einer Schweizer Firma gehostet. Keine Frage, Wordpress bietet einige Vorteile und hat definitiv seine Daseinsberechtigung. Allerdings war ich aus folgenden Gründen unzufrieden damit:

  • Kompatibilitätsprobleme bei jedem Update
  • Keine Kontrolle: «Man hat was man bekommt» mit allen Vor- und Nachteilen
  • Ungewünschte Automatismen (wie z.B. Qualitätsverlust bei Foto-Optimierungen)
  • Lange Ladezeiten und grundsätzlich schlechte Performance
  • Noch schlechtere Performance bei Zugriffen aus dem Ausland (kein Content Delivery Network [CDN])
  • Ein Hosting in der Schweiz macht wenig Sinn, wenn die meisten Klicks auf meiner Website aus Übersee kommen
  • Keine geeignete Möglichkeit von Continuous Delivery, A/B-/ Split Testing etc.
  • Wordpress ist ähnlich wie TYPO3, Drupal, Squarespace etc. für meine Bedürfnisse völlig «oversized» und meiner Ansicht nach aus den oben genannten Gründen für Portfolio- & Fotografen-Websites ungeeignet.

«Static Website» mit HUGO

Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen mit Wordpress entschied ich mich für eine neue Website basierend auf den aktuellsten Technologien. Das Konzept von Static Websites hat mich nach einem kurzen Test überzeugt. Die oben erwähnten Probleme mit Wordpress sollten mit der neuen Website Geschichte sein. Als Static Site Generator (SSG) setze ich auf HUGO. Alternativen zu HUGO findet man auf StaticGen, wobei insbesondere Jekyll zu erwähnen ist.

HUGO Theme

Da ich keine Lust und vor allem zu wenig Zeit für die Erstellung eines eigenen Themes/Layouts hatte, bediente ich mich bei html5up. Das frei verfügbare Theme «Massively» von Curtis Timson gefiel mir besonders gut und schien passend für meine fotografischen Bedürfnisse.

HUGO Photo Gallery

Für die Fotos (PhotoSwipe image gallery) nutze ich die Hugo Easy Gallery von Li-Wen Yip. Einige wichtige Kriterien für eine Fotogalerie:

  • Separate Files für Thumbnail (Preview) und hi-res
  • Caption (Bildbeschriftung) auch im Slide-Modus
  • PhotoSwipe carousel/lightbox
  • Automatische Galerie aufgrund eines definierten Ordners

Hosting auf Netlify

Beim Hosting setze ich auf Netlify, welches unter anderem folgende Features/Services bietet:

Mit dem aktuellen pricing Modell von Netlify bekomme ich diese Services sogar alle umsonst. Das Einrichten meiner Website auf Netlify (Bitbucket, DNS, HTTPS, Forms) dauerte keine 30 Minuten. Wahnsinn!

Code Repository mit Bitbucket

Als Code-Repository (Grundlage für Continuous Delivery) verwende ich Bitbucket. Ebenso möglich wären GitHub oder GitLab. Bitbucket nutze ich, weil ich bereits ein Atlassian-Konto besitze und ein privates Repository im Gegensatz zu GitHub kostenfrei ist.

Workflow

Build, Deploy, Test, and Continuous Improvement

Ich entwickle meine Website lokal auf meinem Mac, auf welchem HUGO als Webserver installiert ist. Für das Editieren der Templates und Markdown-Files verwende ich den Editor MacDown. Sobald ich die lokale Website publizieren will, setze ich ein paar build commands im Terminal ab, um mein Code Repository auf Bitbucket zu aktualisieren (Continuous Delivery). Natürlich kannst du auch mit verschiedenen Branches arbeiten, was insbesondere bei Teams sinnvoll ist. Netlify ist mit meinem Bitbucket Master-Branch verknüpft, so dass die Website nach einem Push bereits aktualisiert ist.
Einfach, schnell und super praktisch!

Skills

Ja, es braucht ein wenig Know-how über Web-Technologien, um mit HUGO, Netlify und Bitbucket umzugehen. Wordpress ist im Handling definitiv einfacher, allerdings kann ich den Wechsel auf eine static Website wirklich empfehlen. Am besten, du probierst HUGO einfach mal aus: Folge den Tutorials, installiere ein Theme und versuche, ein paar Änderungen vorzunehmen. Schau dir ein paar «how to»-Videos zu Markdown an. Wenn du damit zurechtkommst, dann nichts wie los…

Kosten

Unglaublich aber war: ich habe für meine Website keine Auslagen!
Sollten die Besucherzahlen um ein Vielfaches zunehmen, so müsste ich für Netlify $25/Monat bezahlen, was ich als fairen Preis betrachte. Die HUGO Themes sind umsonst, jedoch sind die Entwickler für jede Unterstützung dankbar – verdient haben sie diese auf jeden Fall!


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